Brotkäfer

Der Brotkäfer ist ein häufiger, wenn auch ungebetener Gast in unseren Wohnungen. Das harmlose Lebkuchenherz, mitgebracht vom Jahrmarkt, ist oftmals die Befallsursache.

Aussehen:

Die Käfer ähneln dem Gemeinen Nagekäfer (Holzwurm).

Ihr Kopf liegt unter dem Halsschild verborgen und die Fühler enden in drei sehr langen Gliedern. Die Größe der erwachsenen Brotkäfer schwankt zwischen 3 und 6 mm. Die Käfer sind rotbraun, behaart und flugfähig. Beim umherfliegen werden sie stark durch Licht angezogen. In Wohnungen mit Brotkäferbefällen werden die Käfer abends auffällig, wenn sie laut klackend gegen die Lampen fliegen. Die Larve ist engerlingsartig gekrümmt und lebt im harten Befallsgut.

Entwicklung:

Die Dauer der Entwicklung ist stark von der Temperatur und der Nahrung abhängig. Sie schwankt zwischen 60 und 230 Tagen. Der erwachsene Käfer lebt bis zu 2 Monaten. Meist erzeugen die Käfer nur 1 Generation pro Jahr.

Vorkommen und Bedeutung:

Der Brotkäfer ist häufig in Bäckereien, in Gewürzlagern, Apotheken und Haushalten anzutreffen. Im Freien entwickelt er sich in Vogelnestern.
Die Larven schädigen das Befallssubstrat durch Fraß und ihre Ausscheidungen. Hartes Gebäck, altes Brot, Lebkuchen usw. zeigt die typischen Ausfluglöcher der Käfer. Waren werden optisch unattraktiv.


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