Hausratte

Sie wird auch schwarze Ratte oder Dachratte genannt. Sie galt in Mitteleuropa bereits als ausgestorben, was durch das zunehmende Auftreten gerade in letzter Zeit widerlegt wird. Ob es sich dabei um eine erneute Ausbreitung von Restpopulationen oder um Neueinschleppungen handelt, ist umstritten.

Aussehen: Ratten treten in verschiedenen Farbvarianten auf, die von tiefschwarz über blaugrau bis kaninchenfarben. reichen. Selten ist sie größer als 20 cm und wiegt meist weniger als 200 g. Auffällige Merkmale sind ihre großen Ohren und ihr sehr langer Schwanz.

Entwicklung: Hausratten werfen pro Jahr 3- bis 6-mal Junge. Jeder Wurf kann bis zu 10 Jungtiere aufweisen, die schon nach 12 bis 16 Wochen geschlechtsreif sind.

Vorkommen und Bedeutung

Wahrscheinlich stammt die Hausratte aus Südostasien und hat sich über große Teile der Erde verbreitet. Im frühen Mittelalter kam sie nach Europa und verursachte große Schäden, bis sie von der Wanderratte verdrängt wurde.

Die Hausratte ist bei uns im Vergleich mit der Wanderratte selten, wird aber regelmäßig von Schiffen eingeschleppt und findet sich daher besonders in Hafenorten. Sie besiedelt dort Speicher, Mühlen und ähnliche Gebäude.

Sie ist noch mehr als die Wanderratte an den Menschen gebunden, braucht mehr Wärme und kommt bei uns, im Gegensatz zur Wanderratte, nicht im Freien vor. Wenn beide Ratten im gleichen Gebäude leben, findet man die Hausratte in den oberen Stockwerken, da sie in ihrer natürlichen Umgebung auf Bäumen leben. Dagegen halten sich Wanderratten in den unteren Etagen und im Keller auf.

Die Hausratte klettert besser als die Wanderratte. Sie kann zum Beispiel über ein Kabel von einem Haus zum anderen laufen. Hausratten bevorzugen pflanzliche Nahrung. Ihrer natürlichen Nahrung kommen Früchte und ölhaltige Samen am nächsten.


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